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  ... zur Frauenkirche am Neumarkt 

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Die Frauenkirche am Neumarkt - 2008

2008. Die Kirche ist nun längst fast schon zur Gewohnheit geworden. Es ist gut, dass sie wieder wie selbstverständlich da steht. Weil das eben nicht selbstverständlich war vor 18 Jahren. Auch wenn das der erklärte Höhepunkt des Neumarktes ist, so stellt das Bauwerk auch einen Ruhepunkt dar. Das ist die eine Seite. Die andere besteht nach wie vor darin, daß der Neumarkt recht viele unfertige und unruhige Seiten hat. 

 Foto vom 20.10.08 




Einige der hier zu sehenden Fotos werden bei der Bildagentur Panthermedia angeboten und sind deshalb dorthin verlinkt. Über das nebenstehende Logo kommt man direkt zu den Bildern des Webmasters in der Agentur. Man kann eigene Fotos anbieten. Das funktioniert, weil die Preise sich in einem für den Käufer  u n d  den Verkäufer  interessanten Preisbereich bewegen.  PantherMedia -  Fotocommunity und Bildagentur für lizenzfreie Fotos

 Foto von 1931 ... 


... oder doch nicht ? Nee, nicht wirklich. Kleine Spielerei an den Reglern, denn das Foto ist vom 9.März 2008. Aber man kann sich doch vorstellen, wie der Eindruck vielleicht sein wird, wenn die Gassen wieder angelegt sind. Dass hinter den Fassaden nicht alles original ist, kann man ja mal verdrängen ... 1001_080309_b800.jpg (112457 Byte)

 Foto vom 12.04.08 


199_neumarkt_v_rht_120408_c_b800.jpg (133776 Byte)

 Foto vom 04.05.08 


Hier der Kirchensandstein mit frischem Maigrün auf der Brühlschen Terrasse. Im Vordergrund die Gebäude der Kunstakademie mit der respektlos als Zitronenpresse bezeichneten Glaskuppel, die seinerzeit - genau wie heute die Waldschlösschenbrücke und damals das Blaue Wunder - auch als völlig unpassend abgelehnt wurde. Heute ist die nicht mehr wegzudenken. Der Hickhack um die Neugestaltung der zerstörten Innenstadt ist auch eine Chance, sich in Toleranz zu üben. Tun wir es. 302_fk_bruehl_terr_040508_c_b800.jpg (101620 Byte)

 Und jedes Jahr, wenn´s warm wird, kommen die Fotografen und da hat so jeder seine eigenen Vorstellungen...




 Foto vom 12.10.08 


Aus 8 km Entfernung zwischen Frauenkirche und Aufnahmestandpunkt entstand dieses Foto. Es verdeutlicht auch aus dieser Perspektive, wie wichtig das Bauwerk für die Silhouette der Stadt ist. Aufnahmestandpunkt war der Moosleitenweg unterhalb von Dresden-Pappritz. Bei klarem Wetter muss man bei solchen Sichten einfach mal auf den Auslöser drücken und mit etwas Glück und Nachbearbeitung sollte es gehen.

Einige Daten:

Belichtungszeit 1/250 sec, Blende 11, ISO 100, Brennweite 300 mm.

008_zentrum_von_wachwitz_121008_c_b800.jpg (160933 Byte)

 Foto vom 21.10.08 



Man darf nun wieder gespannt sein, welche Gebäudevariante in der Lücke zum Kulturpalast errichtet werden wird. Die von der Gesellschaft historischer Neumarkt e.V. favorisierte Bebauung passt wohl noch am besten zum bisher Entstandenen. Man darf ebenso auf das Hotel Rom gespannt sein, welches in der Lücke zur Wilsdruffer Straße wieder aufgebaut werden soll. 


 Foto vom 24.10.08 


Gleichzeitig zur Gestaltung des Neumarktes läuft - von den Besuchern weniger beachtet - der Ausbau des Dresdner Schlosses. Schon lange redete man darüber, den Schlosshof zu überdachen und mancher wird gedacht haben, gut, wird er eben überdacht. Ich halte das bei allem Verständnis für neue Ideen für eine ziemlich aufgeblasene Dachlösung. Und obwohl in dieser Stadt die Sichtbeziehungen als allerhöchstes Gut gehandelt werden und mir in dem Falle nicht ganz klar ist, was man mit diesem Luftkissen demonstrieren will, denke ich, daß man sich daran gewöhnen wird. Was bleibt auch übrig. Ein Luftkissen werden eventuell auch die Denkmalschützer gebraucht haben, denn von denen sind sicher einige im Dreieck gesprungen.  300_schlossdach_241008_c_b800.jpg (90913 Byte)

maler_2_dd_241008_800.jpg (118966 Byte) maler_1_dd_241008_800.jpg (107643 Byte) Neben den Fotografen kommen zunehmend Künstler, wenn auch noch selten oder die kommen, wenn ich nicht da bin, aber das ist ja selten :-). Der Gesamteindruck der hingestellten Bausubstanz macht schon was her, das ist ja keine Frage. So denke ich, das mit den wenigen Malern wird sich ändern, auch wenn es in absehbarer Zeit wohl keine Pariser oder Prager Verhältnisse in dieser Beziehung geben wird. Und so ergab es sich einmal, daß ich beim Kaffeeschlürfen am Dreirad vom Tempo-Fritz vor mich hin überlegt habe, was die sich wohl gedacht haben mögen bei dem Dach auf dem Schlosshof. Dabei bemerkte ich einen Besucher, der das offensichtlich alles ganz entspannt wahrnahm und in aller Ruhe was zu Papier brachte, wie es eben für Künstler so typisch ist und wie das 

eben am Neumarkt bei den zahlreich vorbei hastenden und beinahe im Laufschritt knipsenden Wenigzeittouristen nicht zu beobachten ist. 

Ich musste einfach Fotos machen. Selbstverständlich ist es, daß man die abgebildete Person informiert. Dabei konnte ich einen kurzen Einblick in den interessanten Skizzenblock nehmen, auf dessen aktuellem Blatt gerade ein Teil der Kirche in einer schönen Federzeichnung entstand. Und mein erster Eindruck war schon, daß der Maler sehr genau wusste, was er tat und dieser Eindruck war, wie sich herausstellte, natürlich ganz und gar nicht falsch. Und das war auch nicht die erste Skizze, wie man hier sehen kann. Ich bedanke mich zum einen an dieser Stelle bei Reinhard Roy ganz herzlich für die freundliche Genehmigung, die Bilder verwenden zu können und andererseits für seine überaus freundliche Bereitschaft, eine Skizze aus dem Jahre 2005 hier zur Illustration zur Verfügung zu stellen. Vielen Dank ! Kannste ehm schon was erlehm, wennde offn Neumarcht enne weldreise machsd :-) :-)

roy_fk_dd_2005_b800q.jpg (123933 Byte)

 Foto vom 03.11.08 


Ein Teil der Westfassade des Heinrich-Schütz-Hauses am Neumarkt. Es wurde erst vor wenigen Tagen fertig und wartet auf Mieter oder Anleger. Zugegeben ist das nicht die geeignete Vorlage um den teilweise recht schlichten Dresdner Betonbarock, wie er von einigen Kritikern genannt und wie er uns und den Besuchern in Baukastenform verkauft wird, zu illustrieren. Aber die Fassade ist zu reizvoll um sie nicht zweckentfremdet zu verwenden. Ich sehe mich in guter Gesellschaft. Man kann es am Neumarkt lernen. Der Neumarkt ist Fassade. Und worauf kommt`s denn heutzutage an ? Na also.
Rechts das Original-Original... 352_schuetzhaus_031108_b800.jpg (171435 Byte)


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Hier isses am 04.11.2008 vorläufig zu Ende.
     
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