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Zum Erlebnis Sonnenaufgang hatte
es nicht gereicht. Es war trotzdem
wunderbar, frühmorgens einfach so an der Reeling zu stehen und das
Treiben am Fluss zu
beobachten. Mit
kleinen Booten gelangten wir nach Chau Doc. Schon von Weitem konnten wir wieder
schwimmende Marktaktivitäten beobachten. Man könnte stundenlang
zusehen aber wir wollten ja u.a. zu einem 230 m hohen Berg, den man Sam-Berg nennt und
der wie ein Taschenkrebs aussehen
soll. Aber wie kann ein Berg wie ein Taschenkrebs aussehen ? Man
braucht einige Phantasie um
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sich das im Bild unten vorzustellen. Zunächst statteten wir
jedoch den außerhalb liegenden Tempeln Tay An und Mieu Xu
Than einen Besuch ab. Es ist natürlich auch in der Umgebung der
Tempel interessant.
Da kam dieser originelle Eisverkäufer mit dem Fahrrad daher... |
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...und auf
Zuruf hielt er an um von einem Wassereisblock aus einer Holzkiste auf dem
Gepäckträger Eissplitter abzuschaben. Sodann griff er in seine am Lenker
angebrachte Flaschenbatterie und goss seine
farbenfrohen bunten Säfte darüber .Was wird das wohl gewesen sein ?
Er hatte jedenfalls seine Abnehmer. Ich hätte es zu gerne probiert. Es
gibt aber für Europäer in Asien eine eiserne Regel: Iss nichts, was du
nicht kochen oder schälen kannst. Und bei dem Wassereis ist absolutes NEIN
angesagt. Punkt. Zeit zum Fragen war auch nicht mehr,...
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... denn mit kleinen Bussen fuhren wir auf den Taschenkrebs. Es
ist erstaunlich, was die Natur - mitten im Delta - hinterlassen hat. Ringsherum absolute Ebene und mitten drin ein 230m hoher Berg.
Und von oben sah das so aus. Beeindruckend. Die Bilder geben den
Eindruck nur schwer wieder. |
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Die
Mittagshitze hatte inzwischen wieder unerträgliche Ausmaße angenommen und
so war die Rückfahrt zum Schiff mit Bus und kleinem, aber recht flinken
Boot doch willkommen. Während auf uns Touris
ein Buffet wartete, mussten sich diese Fischer selbst was
fangen. Nachdenklich wird man in Asien immer
wieder. Das
Schiff war noch da und schon während des Mittagessens nahm
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es mit voller Fahrt Kurs auf Kambodscha. In den
nächsten 3 Stunden bis zur Grenze wurde es auf dem Mekong immer
ruhiger und die Anzahl der Fischerboote nahm auffallend ab. Das
Schiffsradar funktionierte aber im wesentlichen gut - wie uns der
Kapitän beim Besuch der Brücke bestätigte - denn nur einmal blieb das
Schiff auf einer Sandbank stecken. Es konnte sich aber während eines
höchst interessanten Wendmanövers nach einigen Drehungen mit dem Heck
selbst wieder befreien. Das war auch die richtige Zeit für ein Bier,
denn so hatte es auf der Titanic doch auch angefangen. Es gab auf dem
Schiff
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immerhin 2 Sorten. Angkor Beer für 3 US $ und
eine einheimische Sorte
für 2 US $. Das muss wohl auf vietnamesisch oder burmesisch bababa heißen. Es machte
richtig Spaß, das zu bestellen. Einfach bababa sagen und schon kam ein
gut gekühltes, freundlichst serviertes Bier. Auf den Büchsen stand 333. |
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Der Mekong führte Hochwasser. Das Überschwemmungsgebiet war bald nicht mehr zu überschauen und so war auch der eigentliche Flusslauf
nicht mehr zu erkennen. Das Schiff durchfuhr an diesem Nachmittag eine
immer eigenartiger und einsamer werdende Flusslandschaft. Nach Passieren
der letzten Tankstelle vor der Grenze, war dort ein Aufenthalt zwecks
Grenzkontrolle vorgesehen. Während ab und zu Boote zum Schiff kamen und
wichtige Grenzbeamte hin - und her transportiert wurden, hörten wir auf
dem Sonnendeck Märchen |
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aus Indochina.
Mancher mag lächeln. Es passte aber
irgendwie alles. Angela
fotografierte eine Art
Unterseeboot. So näherten wir uns der Grenze zu Kambodscha. Rechts vom Schlagbaum fängt
Kambodscha
an. Das Land, in dem nicht
nur ein großer Fluß seine Fließrichtung regelmäßig umkehrt sondern auch
die als 8. Weltwunder bezeichnete Tempelstadt Angkor zu bewundern ist.
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Wir hatten keine Vorstellung. 5 Stunden war Grenzkontrolle. Wir waren nun auf dem Weg nach
Phnom Penh und standen noch lange an der Reeling, denn die Szenerie war
jetzt eine völlig andere. Gespenstisch. Es gab um Ufer nun kaum noch
Licht und die Nacht war geräuschlos. Die Stille wurde in eigenartiger
Weise nur ab und zu von moslemischen Gesängen aus Moscheen unterbrochen
. Was erwartete uns in diesem Land ? Hier
steht es... |
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