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| Der 5. Reisetag fing genauso romantisch an, wie der 4. aufgehört hat. Im Gegensatz zu uns waren die Leute am und auf dem Fluss schon putzmunter und gingen ihren Verrichtungen, natürlich auf Booten, nach. Zum Erlebnis | |
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Sonnenaufgang hatte es nicht gereicht. Es war trotzdem |
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wunderbar, frühmorgens einfach so an der Reeling zu stehen und das Treiben am Fluss zu beobachten. Mit kleinen Booten gelangten wir nach Chau Doc. Schon von Weitem konnten wir wieder schwimmende Marktaktivitäten beobachten. Man könnte stundenlang zusehen aber wir wollten ja u.a. zu einem 230 m hohen Berg, den man Sam-Berg nennt und der wie ein Taschenkrebs aussehen soll. Aber wie kann ein Berg wie ein Taschenkrebs aussehen ? Man braucht einige Phantasie um sich das im Bild unten vorzustellen. Zunächst statteten wir jedoch den außerhalb liegenden Tempeln Tay An und Mieu Xu Than einen Besuch ab. Es ist natürlich auch in der |
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kann man doch trotzdem reinfallen. Niemand fiel aber irgendwo hinein, aber so sind wir eben und die Asiaten sind eben nicht so. |
| Dann kam dieser originelle Eisverkäufer mit dem Fahrrad daher und auf Zuruf hielt er an um von einem Wassereisblock aus einer Holzkiste auf dem Gepäckträger Eissplitter abzuschaben. Sodann griff er in seine am Lenker angebrachte Flaschenbatterie und goss seine farbenfrohen bunten Säfte darüber .Was wird das wohl gewesen sein ? Er hatte jedenfalls seine Abnehmer. Ich hätte es zu gerne probiert. Es gibt aber für Europäer in Asien eine eiserne Regel: Iss nichts, was du nicht kochen oder schälen kannst. Und bei dem Wassereis ist absolutes NEIN angesagt. Punkt. Zeit zum Fragen war auch nicht mehr,... |
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... denn mit kleinen Bussen fuhren wir auf den Taschenkrebs. Es ist erstaunlich, was die Natur - mitten im Delta - hinterlassen hat. Ringsherum absolute Ebene und mitten drin ein 230m hoher Berg. Und von oben sah das so aus. Beeindruckend. Die Bilder geben den Eindruck nur schwer wieder. |
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Die Mittagshitze hatte inzwischen wieder unerträgliche Ausmaße angenommen und so war die Rückfahrt zum Schiff mit Bus und kleinem, aber recht flinken Boot doch willkommen. Während auf uns Touris ein Buffet wartete, mussten sich diese Fischer selbst was fangen. Nachdenklich wird man in Asien immer wieder. |
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| Das Schiff war noch da und schon während des Mittagessens nahm es mit voller Fahrt Kurs auf Kambodscha. In den nächsten 3 Stunden bis zur Grenze wurde es auf dem Mekong immer ruhiger und die Anzahl der Fischerboote nahm auffallend ab. Das Schiffsradar funktionierte aber im wesentlichen gut - wie uns der Kapitän beim Besuch der Brücke bestätigte - denn nur einmal blieb das Schiff auf einer Sandbank stecken. Es konnte sich aber während eines höchst interessanten Wendmanövers nach einigen Drehungen mit dem Heck selbst wieder befreien. Das war auch die richtige Zeit für ein Bier, denn so hatte es auf der Titanic doch auch angefangen. Es gab auf dem Schiff immerhin 2 Sorten. Angkor Beer für 3 US $ und eine einheimische Sorte für 2 |
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| US $. Das muß wohl auf vietnamesisch oder burmesisch bababa heißen. Es machte richtig Spaß, das zu bestellen. Einfach bababa sagen und schon kam ein gut gekühltes, freundlichst serviertes Bier. Auf den Büchsen stand 333. | ||
| Der Mekong führte Hochwasser. Das Überschwemmungsgebiet war bald nicht mehr zu überschauen und so war auch der eigentliche Flusslauf nicht mehr zu erkennen. Das Schiff durchfuhr an diesem Nachmittag eine immer eigenartiger und einsamer werdende Flusslandschaft. | |
| Nach Passieren der letzten Tankstelle vor der Grenze, war dort ein Aufenthalt zwecks Grenzkontrolle vorgesehen. Während ab und zu Boote zum Schiff kamen und wichtige Grenzbeamte hin-und her transportiert wurden, hörten wir auf dem Sonnendeck Märchen aus Indochina. Mancher mag lächeln. Es passte aber irgendwie alles. Angela fotografierte eine Art Unterseeboot. So näherten wir uns der Grenze zu Kambodscha. | |
| Rechts vom Schlagbaum fängt Kambodscha an. Das Land, in dem nicht nur ein großer Fluß seine Fließrichtung regelmäßig umkehrt sondern auch die als 8. Weltwunder bezeichnete Tempelstadt Angkor zu bewundern ist. Wir hatten keine Vorstellung. 5 Stunden war Grenzkontrolle. Wir waren nun auf dem Weg nach Phnom Penh und standen noch lange an der Reeling, denn die Szenerie war jetzt eine völlig andere. Gespenstisch. Es gab um Ufer nun kaum noch Licht und die Nacht war geräuschlos. Die Stille wurde in eigenartiger Weise nur ab und zu von moslemischen Gesängen aus Moscheen unterbrochen . Was erwartete uns in diesem Land ? Hier steht`s. | |
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| Bei allen Reisen und insbesondere den Asien-Reisen ist uns seit mehreren Jahren die äußerst professionelle Arbeit der Dresdner Filiale ATLAS-REISEN-PARTNERUNTERNEHMEN im CITY-CENTER 01069 Dresden, Friedrich-List-Platz 2, Telefon : 0351 4716040 gegenüber dem Dresdner Hauptbahnhof eine wichtige Unterstützung. Herzlichen Dank dafür an dieser Stelle ! |
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| aktualisiert 24.03.08 |