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die selbst ohne Wanderabsicht richtig was fürs Auge sind, weil die so schön sind
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Bei der
Gelegenheit noch zwei Worte zum Süßen See und zu der durchaus lieblichen Gegend
drum herum. Es war schon immer was Besonderes, zwei salzige Seen mitten im Land
zu haben. Denn der Süße See heißt zwar Süßer See aber der ist trotzdem noch
hinreichend salzig. Von den einstmals zwei blauen Augen des Mansfelder Landes
ist nur das eine - der Süße See eben - übrig geblieben, während der andere - der
Salzige See - seit 1896 nicht mehr existiert. Eingebettet in Obstplantagen und
Weinberge hat die Gegend im Regenschatten des Harzes nachweislich ein Klima,
welches mit der Adria vergleichbar ist. Das ist hervorragend geeignet für die
Produktion von allerlei Obst. Die ersten Kirschen sind jedes Jahr Anfang Juni
reif und scheinbar ganz Sachsen-Anhalt stellt sich hier nach den saftigen
Aprikosen an, die hier mehr Sonne haben, als der Wein an der Mosel. Die
Plantagen mit den gelben Früchten prägen diese Landschaft ganz erheblich. Luther
ging hier entlang und Novalis holte sich sicher Anregungen für seine Dichtung.
Die Grafen von Mansfeld erkannten den Wert der Seenlandschaft und bauten sich
hier ein Schloss. Leider haben heute hier ganz viele Leute ganz viel Zeit am See
zu sitzen - während ringsherum alles verblüht. |
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